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Japansäge

Bei der Japansäge handelt es sich um eine Handsäge und sie arbeitet nur auf Zug. Deshalb kann sie über ein bedeutend dünneres Sägeblatt (0,3 - 0,6 mm) verfügen, so dass bei geringem Kraftaufwand ganz feine Schnitte möglich sind. Deshalb und aufgrund der hochwertigen Schnittqualität wird die Japansäge zunehmend auch in Europa gerne eingesetzt. Traditionell sind Sägeblatt und Angel aus einem Stück gefertigt. Der hölzerne Griff ist 20 bis 30 cm lang und mit Peddigrohr umwickelt.

Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Japansägen. Die Dozuki wird eingesetzt, wenn präzise Schnitte gefragt sind und ist eine Rückensäge, die einseitig verzahnt ist. Bei großen und/oder tiefen Schnitten kommt die Kataba zum Einsatz. Die rückenlose, einseitig verzahnte Säge wird in der Zimmerei verwendet. Falls Bretter aufgetrennt werden müssen, sollte die Kobiki benutzt werden. Falls bündiges Absägen gefragt ist, empfiehlt sich die Kugihiki, da sie nicht geschränkt verzahnt ist. Die Ryoba ist beidseitig verzahnt. Die mit Dreiecken verzahnte Seite kommt bei Längsschnitten, die Trapezverzahnung bei Quer- und Schrägschnitten zum Einsatz.