Wasserwaage
Mit einer Wasserwaage, zu denen auch Richtwaagen oder Maurerwaagen zählen, kann die horizontale und vertikale Ausrichtung eines Objektes überprüft werden. Der Kern des Prüfgerätes sind zu den Messflächen ausgerichtete, gefasste Libellen. An deren Rändern befinden sich Markierungen, sog. Pars, die in der Regel Abweichungen von einem Grad anzeigen.
Richtwaagen, auch Maurerwaagen, sind an zwei Libellen erkennbar. Sie verfügen über zwei Messflächen und sind zwischen 30 und 200 cm lang und aus Aluminium, Kunststoff, stabilem und wasserunempfindlichem Hartholz gefertigt. Die Libellen sind senkrecht zueinander eingebaut, so dass man zeitgleich die horizontale und vertikale Ausrichtung des Objektes überprüfen kann. Dies ist die häufigste Variante und wird deshalb mit dem Oberbegriff "Wasserwaage" gleichgsetzt.
Wasserwaagen können bis zu drei Libellen haben. Dabei dient die dritte Libelle dazu, die 45 Grad Neigung zu prüfen. Es gibt auch drehbare Libellen, die man manuell auf bestimmte Werte einstellen kann. Vereinzelt findet man Wasserwaagen, die länger als 200 cm sind, allerdings dürfen diese nicht als Richtscheite bezeichnet werden, da sie keine Libellen haben.